Aktive Mitbestimmung für junge Kanutinnen und Kanuten
In der diesjährigen Jugendvollversammlung wurde einmal mehr deutlich: Junge Menschen sind die treibende Kraft hinter der Weiterentwicklung des Kanusports. Sie sind nicht nur Zuschauer, sondern aktiver Bestandteil der Entscheidungsfindung. Diese Versammlung ist die ideale Plattform, um Ideen einzubringen, Veränderungen anzustoßen und Verantwortung zu übernehmen. So ist die Jugendvollversammlung nicht nur ein Treffen, sondern ein echtes Mitspracherecht für die Jugend.
Ein Umbruch steht bevor – Langjährige Vorstandsmitglieder verabschieden sich
Ein bedeutendes Highlight war der Abschied von vier langjährigen Vorstandsmitgliedern, die die DKJ über viele Jahre geprägt haben:
- Lisa Klasen, Moritz Reimann, Michael Frey und Dustin Ward verabschiedeten sich nach über 12 Jahren Engagement.
- Sebastian Schreiber, hauptamtlicher Jugendmitarbeiter, wird seine Tätigkeit für den DKV ebenfalls beenden.
Dieser Umbruch schafft Raum für neue Ideen und Perspektiven. Die Versammlung legte den Grundstein für einen Neustart, um die Jugendarbeit im Kanusport weiterzuentwickeln.
Neu- und Wiederwahl im Vorstand – eine starke Besetzung für die Zukunft
Die Versammlung brachte auch wichtige Neuwahlen mit sich, die die zukünftige Ausrichtung der DKJ maßgeblich beeinflussen werden.
Neu gewählt wurden:
- Hauke Schneider (LKV Berlin) – Vorstandsmitglied U27
- Carmen Morawietz (Duisburg) – Vorstandsmitglied
Wiedergewählt wurden:
- David Seehausen – Vorstandsmitglied
- Milan Wintruff – Vorstandsmitglied (ehemals U27)
- Laura Joos – 2. Vorsitzende (zuvor kommissarisch tätig)
- Julius Weller – Vorstandsmitglied U27 (ehemals Beauftragter für Junges Engagement)
Zudem hat Enrico Behne (LKV NRW) sein Interesse an der Position des „Beauftragten für Junges Engagement“ bekundet. Die endgültige Entscheidung trifft der Vorstand in einer kommenden Sitzung.
Jugendbeteiligung – Perspektiven und Projekte für die Zukunft
Neben den personellen Veränderungen ging es in den Arbeitsgruppen und Diskussionen vor allem um die Gestaltung der Zukunft der Jugendarbeit. Ein wichtiges Thema der Versammlung war die Einführung eines neuen Zertifikats für „kinder- und jugendfreundliche Kanuvereine“. Dieses Zertifikat setzt klare Standards für die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Kanusport und sorgt für ein höheres Maß an Qualität und Transparenz. Die Vereine, die dieses Zertifikat erhalten, bieten jungen Kanutinnen und Kanuten ein optimales Umfeld, das ihren Bedürfnissen gerecht wird und ihre sportliche Entwicklung fördert. Dies ist ein Schritt, um den Kanusport in Deutschland noch attraktiver und nachhaltiger zu gestalten.
Die Deutsche Kanujugend denkt weiter als nur an den Tag von morgen. Auf der Jugendvollversammlung wurden zukunftsorientierte Projekte ins Leben gerufen, die sich mit wichtigen Themen wie der Förderung von psychischer Gesundheit im Sport beschäftigen. Auch die Unterstützung der Vereine mit praxisorientiertem Informationsmaterial wird weiterhin vorangetrieben. Diese Initiativen zeigen deutlich, dass die DKJ die Bedürfnisse ihrer Mitglieder im Blick hat und langfristige Lösungen bietet, um den Sport in allen Bereichen zu stärken.
Ein wichtiger Aspekt der Versammlung war auch die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Landes-Kanujugenden. Diese Zusammenarbeit sorgt für einen intensiven Austausch und eine gemeinsame Ausrichtung der Jugendarbeit. So profitieren alle jungen Kanutinnen und Kanuten in ganz Deutschland von einem starken Netzwerk und einer flächendeckenden Förderung des Kanusports.
Zukunft der Jugendarbeit im Kanusport – neue Projekte und Impulse
Die Versammlung zeigte eindrucksvoll, dass die Zukunft der Kanujugend von einem aktiven und engagierten Netzwerk aus jungen Kanutinnen und Kanuten getragen wird. Die DKJ plant, auch in den kommenden Jahren neue Initiativen zu starten, die die Jugendarbeit im Kanusport weiter stärken und noch attraktiver für junge Menschen machen sollen.
Nach dem World-Café und dem regen Austausch unter den Delegierten, in denen auch wichtige Fragen zur Verbesserung der Jugendarbeit im Kanusport angesprochen wurden, stand fest: Die Kanujugend ist bereit für einen Neustart und die Umsetzung zahlreicher innovativer Ideen, die die Jugendarbeit im Kanusport in Deutschland nachhaltig weiterentwickeln werden.
Fazit der Deutschen Kanujugend
Die Jugendvollversammlung 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie entscheidend die aktive Mitgestaltung durch junge Kanutinnen und Kanuten ist. Mit wichtigen Neuerungen wie dem Zertifikat für kinder- und jugendfreundliche Kanuvereine, einem starken Vorstand und zukunftsweisenden Projekten nimmt die Deutsche Kanujugend Kurs auf eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft des Kanusports in Deutschland.
Wer als junger Kanutin dabei ist, hat nicht nur die Möglichkeit, sich im Sport weiterzuentwickeln, sondern ist auch Teil einer Gemeinschaft, die aktiv die Weichen für die Zukunft des Kanusports stellt. Mach mit und sei Teil der Veränderung!
Von: Sebastian Schreiber